AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – Boxfreund
I. Grundlegende Bestimmungen
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge, die zwischen Ihnen als Käufer und uns als Anbieter
Boxfreund – Inh. Musa Ayten
Friedrich-Krupp-Straße 18
40764 Langenfeld
E-Mail: info@boxfreund.de
Tel.: +49 172 9910703
Web: www.boxfreund.de
geschlossen werden, unabhängig davon, ob der Vertrag online per Online-Shop, per E-Mail, telefonisch, per WhatsApp oder persönlich zustande kommt.
(2) Unsere Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, also an natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die beim Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln.
(3) Mit Auftragserteilung erklärt der Käufer verbindlich, als Unternehmer zu handeln.
Ein Widerrufsrecht nach § 355 BGB steht ausschließlich Verbrauchern zu und ist für Unternehmer ausgeschlossen.
(4) Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Käufers werden nicht anerkannt, es sei denn, sie wurden von uns ausdrücklich schriftlich bestätigt.
II. Vertragsabschluss
1. Vertragsabschluss über den Online-Shop
(1) Gegenstand des Vertrages ist der Verkauf von Waren über unseren Online-Shop.
(2) Unsere Angebote im Online-Shop richten sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB), also an natürliche oder juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln.
Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (§ 13 BGB) ist ausgeschlossen.
Mit Absenden der Bestellung bestätigt der Käufer ausdrücklich, im Rahmen seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zu handeln und kein Verbraucher zu sein.
Bestellungen mit Unternehmensbezug (z. B. geschäftliche E-Mail, Firmenadresse, USt-ID) gelten automatisch als B2B-Bestellungen.
(3) Die im Online-Shop dargestellten Produkte, Beschreibungen und Preise stellen kein verbindliches Angebot, sondern lediglich eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung dar.
(4) Der Vertrag kommt über das Online-Warenkorbsystem wie folgt zustande:
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Die zum Kauf vorgesehenen Artikel werden im Warenkorb abgelegt.
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Nach Aufruf der Seite „Zur Kasse“ und Eingabe der erforderlichen Unternehmens- und Lieferdaten werden die Bestelldaten auf der Übersichtsseite angezeigt.
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Vor Absenden der Bestellung kann der Käufer sämtliche Angaben prüfen, ändern oder den Vorgang abbrechen.
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Durch Betätigen der Schaltfläche „zahlungspflichtig bestellen“ gibt der Käufer ein verbindliches Angebot ab.
(5) Soweit eine Sofortzahlungsart (z. B. PayPal, Klarna, Amazon Pay, Sofortüberweisung) gewählt wird, erfolgt eine Weiterleitung auf die Seite des Zahlungsdienstleisters, wo die Zahlung autorisiert wird. Nach Abschluss wird der Käufer zurück in den Online-Shop geführt.
(6) Nach Absenden der Bestellung erhält der Käufer automatisch eine Bestellbestätigung per E-Mail.
Diese Bestellbestätigung stellt die Annahme des Angebots dar.
Mit Zugang dieser Bestätigung kommt der verbindliche Kaufvertrag zwischen dem Käufer und dem Vertragspartner zustande.
(7) Der Vertragspartner ist:
Boxfreund – Inh. Musa Ayten
Friedrich-Krupp-Straße 18
40764 Langenfeld
E-Mail: info@boxfreund.de
Tel.: +49 172 991 0703
(8) Wir behalten uns das Recht vor, Bestellungen abzulehnen oder nur gegen Vorkasse auszuführen, insbesondere wenn Anhaltspunkte bestehen, dass der Käufer kein Unternehmer ist.
2. Vertragsabschluss außerhalb des Online-Shops (E-Mail, Telefon, WhatsApp, Direktgeschäft)
(1) Unsere Darstellungen, Preislisten und Produktinformationen auf Websites, Social Media, Katalogen, Broschüren oder sonstigen Plattformen sind unverbindlich und stellen kein rechtlich bindendes Angebot dar.
(2) Ein Vertrag kommt zustande, sobald der Käufer eine verbindliche Bestellung erteilt oder die Lieferung ausdrücklich bestätigt.
Dies gilt insbesondere, wenn der Käufer
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schriftlich, telefonisch, per WhatsApp oder per E-Mail den Kauf zusagt („Ja, nehme ich“, „Bitte Rechnung senden“ o. Ä.),
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uns mit der Erstellung einer Rechnung oder Liefervereinbarung beauftragt, oder
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einer von uns übermittelten Auftragsbestätigung zustimmt.
Eine solche Zusage gilt als verbindliche Willenserklärung und führt unmittelbar zum rechtsgültigen Kaufvertrag.
(3) Wir behalten uns das Recht vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder nur gegen Vorkasse auszuführen.
(4) Der Käufer bestätigt mit seiner Bestellung, dass er ausschließlich als Unternehmer (§ 14 BGB) handelt und kein Verbraucher (§ 13 BGB) ist.
Unsere Angebote, Preise und Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer.
Sollte der Käufer nicht als Unternehmer handeln, ist er verpflichtet, uns dies vor Abgabe der Bestellung ausdrücklich und eindeutig mitzuteilen.
Unterbleibt eine solche Mitteilung, gehen wir davon aus, dass die Bestellung im Rahmen einer gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit erfolgt.
In diesem Fall behalten wir uns vor, keine Lieferung an Privatpersonen vorzunehmen oder den Vertrag nachträglich zu stornieren.
(5) Wir behalten uns das Recht vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen oder nur gegen Vorkasse auszuführen.
(6) Änderungen, Ergänzungen oder Nebenabreden sind nur wirksam, wenn sie schriftlich bestätigt wurden.
(7) Wir sind berechtigt, Angebote, Preisangaben oder Lieferzusagen anzupassen oder zu widerrufen, solange noch keine schriftliche Auftragsbestätigung oder Rechnung erteilt wurde.
(8)Es gelten ergänzend die auf unserer Website veröffentlichten Regelungen zu
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Widerrufsbelehrung,
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Versandbedingungen,
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sowie Zahlungsbedingungen.
Diese Bestimmungen sind Bestandteil dieser AGB und damit rechtsverbindlich für alle Verträge, unabhängig davon,
ob die Bestellung über den Online-Shop, per E-Mail, telefonisch, per WhatsApp oder persönlich erfolgt.
Mit Auftragserteilung erkennt der Käufer diese Bedingungen ausdrücklich an.
III. Preise, Zahlungsbedingungen und Anzahlung
(1) Sämtliche Preise verstehen sich netto zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer sowie Lieferkosten und gelten ab Lager Langenfeld, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
(2) Die Bezahlung erfolgt wahlweise per Überweisung, PayPal, Klarna, Sofortüberweisung, Kreditkarte oder nach individueller Vereinbarung auf Rechnung.
Für bestimmte Zahlungsarten (z. B. Klarna, Kreditkarte) können zusätzliche Gebühren anfallen, die vom Käufer zu tragen sind.
(3) Sofern im Angebot nicht anders angegeben, ist der Kaufpreis sofort nach Rechnungserhalt zur Zahlung fällig.
(4) Wir behalten uns vor nach Absprache vor, bei Aufträgen eine Anzahlung von bis zu 50% des Gesamtbetrages zu verlangen. Die Restzahlung ist spätestens vor Versand bzw. Abholung der Ware fällig.
(5) Bei Rückbuchungen oder missbräuchlichen Käuferschutzverfahren (z. B. über PayPal, Klarna) behalten wir uns vor, die dadurch entstandenen Kosten sowie eine Bearbeitungspauschale in Rechnung zu stellen.
(6) Eine Aufrechnung mit Gegenforderungen ist nur zulässig, wenn diese rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind.
IV. Lieferung, Versand und Gefahrenübergang
(1) Lieferumfang und Lieferort
Die Lieferung erfolgt an die vereinbarte Lieferadresse. Der konkrete Leistungsumfang, insbesondere Lieferung, Entladung, Transport innerhalb eines Gebäudes, Aufstellung, Montage oder Einweisung, richtet sich nach dem jeweiligen Angebot und der Auftragsbestätigung. Nicht ausdrücklich vereinbarte Zusatzleistungen sind nicht im Lieferumfang enthalten.
Der Käufer hat erforderliche Angaben zu Zufahrt, Zugängen, Treppen, Aufzügen und sonstigen Transporthindernissen rechtzeitig mitzuteilen und die vereinbarten Voraussetzungen für die Anlieferung sicherzustellen.
(2) Liefertermine
Die Lieferzeit und vereinbarte Liefertermine ergeben sich aus dem Angebot bzw. der Auftragsbestätigung. Als voraussichtlich oder unverbindlich bezeichnete Termine sind Planungsangaben. Verbindlich vereinbarte Liefertermine bleiben hiervon unberührt.
Sind eine Anzahlung, vollständige Zahlung oder Angaben des Käufers Voraussetzung für die Lieferung, wird dies im jeweiligen Angebot vereinbart. Verzögerungen aufgrund nicht rechtzeitig erfüllter Mitwirkungspflichten des Käufers können zu einer entsprechenden Verschiebung der Lieferung führen.
(3) Lieferhindernisse und Verzögerungen
Bei unvorhersehbaren, von uns nicht zu vertretenden Ereignissen, die die Lieferung vorübergehend verhindern oder wesentlich erschweren, informieren wir den Käufer unverzüglich über das Hindernis und dessen voraussichtliche Dauer.
Eine Verlängerung der Lieferzeit kommt nur insoweit in Betracht, wie das Ereignis die konkrete Lieferung tatsächlich beeinträchtigt. Transportprobleme oder Lieferengpässe führen nicht automatisch zu einem Ausschluss der Rechte des Käufers.
Gesetzliche Rechte wegen Lieferverzugs, Unmöglichkeit oder sonstiger Pflichtverletzungen bleiben unberührt.
(4) Teillieferungen
Teillieferungen sind zulässig, soweit sie für den Käufer zumutbar sind, der verbleibende Lieferumfang sichergestellt ist und dadurch keine zusätzlichen Lieferkosten für den Käufer entstehen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
(5) Gefahrenübergang
Beim Versendungskauf an Unternehmer geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware nach Maßgabe des § 447 BGB mit Übergabe an den Spediteur, Frachtführer oder die sonst zur Ausführung der Versendung bestimmte Person auf den Käufer über.
Bei Abholung erfolgt der Gefahrenübergang mit Übergabe an den Käufer oder dessen Beauftragten. Abweichende individuelle Vereinbarungen bleiben maßgeblich.
Unsere Verantwortlichkeit für eine ordnungsgemäße Verpackung und etwaige von uns zu vertretende Pflichtverletzungen bleibt unberührt.
(6) Prüfung bei Anlieferung
Bitte prüfen Sie Ware, Verpackung und Palette vor Unterzeichnung der Empfangsbestätigung im Beisein des Fahrers auf äußerlich erkennbare Schäden und Fehlmengen.
Festgestellte Auffälligkeiten sind dem Fahrer unmittelbar mitzuteilen und auf dem Lieferschein bzw. Ablieferbeleg konkret zu beschreiben. Ein allgemeiner Vermerk wie „unter Vorbehalt“ ersetzt keine konkrete Schadensbeschreibung.
Bitte fotografieren Sie die Lieferung, Verpackung, Palette und betroffenen Stellen und bewahren Sie eine Kopie des Ablieferbelegs auf.
(7) Annahme bei sichtbaren Schäden
Bei erkennbaren Geräteschäden oder erheblichen Verpackungsschäden, die auf eine Beschädigung der Ware hindeuten, bitten wir Sie, die Annahme zu verweigern und den Schaden sowie den Grund der Annahmeverweigerung auf dem Ablieferbeleg dokumentieren zu lassen.
Geringfügige Verpackungsschäden sollen bei Annahme konkret vermerkt werden. Im Zweifel ist möglichst noch während der Anlieferung Rücksprache mit Boxfreund zu halten.
Eine berechtigte Annahmeverweigerung führt nicht allein deshalb zu einer Kostenpflicht des Käufers.
(8) Prüfung nach Annahme und verdeckte Schäden
Auch wenn die Lieferung angenommen wurde und die Verpackung äußerlich unbeschädigt war, soll die Ware nach Erhalt zeitnah ausgepackt und auf Schäden und Fehlmengen geprüft werden.
Verdeckte Schäden, die erst beim Auspacken oder nach der Anlieferung festgestellt werden, sind ebenfalls unverzüglich nach Entdeckung zu melden.
Verpackung und Palette sollen bis zur Klärung eines gemeldeten Schadens aufbewahrt werden, soweit dies zumutbar ist. Bei möglicherweise sicherheitsrelevanten Schäden darf das Gerät bis zur technischen Klärung nicht in Betrieb genommen werden.
(9) Zentrale Schadensmeldung an Boxfreund
Bitte melden Sie sämtliche Schäden und Fehlmengen unverzüglich nach Feststellung über unser Reklamationsformular:
https://boxfreund.de/pages/reklamationsmanagement-und-schaden
Dies gilt bei Annahmeverweigerung ebenso wie bei angenommener Ware und insbesondere für verdeckte Schäden, die erst beim Auspacken oder nach der Anlieferung festgestellt werden.
Bitte übermitteln Sie die Bestell- oder Rechnungsnummer, eine konkrete Schadensbeschreibung, Fotos sowie Rechnung und Lieferschein bzw. Ablieferbeleg. Fehlende Unterlagen können nachgereicht werden; eine rechtzeitige Meldung soll dadurch nicht verzögert werden.
Die Wirksamkeit einer anderweitig rechtzeitig bei Boxfreund eingegangenen Mängelanzeige bleibt unberührt.
(10) Anzeige gegenüber dem Frachtführer
Die Meldung an Boxfreund ersetzt eine erforderliche Schadensanzeige gegenüber dem Frachtführer nicht automatisch.
Soweit § 438 HGB anwendbar ist, sind äußerlich erkennbare Schäden oder Fehlmengen spätestens bei Ablieferung dem Frachtführer anzuzeigen. Äußerlich nicht erkennbare Transportschäden sind innerhalb von sieben Tagen nach Ablieferung dem Frachtführer anzuzeigen. Nach Ablieferung erfolgt die Anzeige in Textform; zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung.
Bei unterbliebener oder verspäteter Anzeige kann die gesetzliche Vermutung einer vollständigen und unbeschädigten Ablieferung eintreten. Ein pauschaler Ausschluss sämtlicher Ansprüche ist damit nicht verbunden.
(11) Annahmeverzug und zusätzliche Transportkosten
Bei unberechtigter Annahmeverweigerung, fehlender vereinbarter Mitwirkung oder sonstigem Annahmeverzug können wir die nach den gesetzlichen Voraussetzungen ersatzfähigen, tatsächlich entstandenen Mehraufwendungen verlangen.
Dies kann insbesondere erforderliche zusätzliche Anfahrts-, Rücktransport- oder Lagerkosten betreffen. Eine pauschale Kostenpflicht unabhängig von den Umständen besteht nicht. Berechtigte Mängel-, Rücktritts- und sonstige gesetzliche Rechte des Käufers bleiben unberührt.
(12) Abwesenheit bei vereinbarter Anlieferung
Der Käufer hat sicherzustellen, dass zum vereinbarten oder ordnungsgemäß angekündigten und zumutbaren Liefertermin eine zur Warenannahme berechtigte Person am Lieferort anwesend ist. Die Sendungsverfolgung und Mitteilungen des Transportdienstleisters sind zu beachten.
Ist die Anlieferung wegen einer vom Käufer zu vertretenden Abwesenheit oder fehlender Empfangsmöglichkeit nicht durchführbar, können ihm die tatsächlich entstandenen, erforderlichen und nach den gesetzlichen Voraussetzungen ersatzfähigen Mehrkosten berechnet werden. Hierzu können insbesondere Kosten einer erneuten Zustellung, einer Wartezeit, eines Rücktransports oder einer Zwischenlagerung gehören.
Eine Kostenpflicht entsteht nicht allein durch die Übermittlung einer Sendungsverfolgung. Voraussetzung ist, dass dem Käufer eine zumutbare Möglichkeit zur Organisation der Warenannahme gegeben wurde. Für Verzögerungen oder Abweichungen, die ausschließlich Boxfreund oder der Transportdienstleister zu vertreten haben, werden dem Käufer keine zusätzlichen Zustellkosten berechnet.
(13) Lieferungen außerhalb Deutschlands
Lieferungen außerhalb Deutschlands erfolgen nach individueller Vereinbarung. Versandkosten und die Verteilung etwaiger Zölle, Einfuhrabgaben, Gebühren und Steuern werden im Angebot bzw. in der Auftragsbestätigung festgelegt. Vereinbarte Lieferklauseln, insbesondere Incoterms, bleiben maßgeblich.
Bei freiwilligen Rücknahmen aus dem Ausland werden Transportorganisation und Kostenverteilung gesondert vereinbart. Gesetzlich geschuldete Rückabwicklungen bleiben hiervon unberührt.
(14) Versandkosten
Die vereinbarten Versandkosten werden vor Vertragsschluss mitgeteilt. Als Richtwerte gekennzeichnete Angaben werden vor Vertragsschluss konkretisiert.
Nach Vertragsschluss werden zusätzliche Versand- oder Speditionskosten nicht einseitig allein durch eine abweichende Rechnung festgelegt. Zusatzkosten aufgrund nachträglich vom Käufer gewünschter Leistungen oder Änderungen bedürfen einer entsprechenden Vereinbarung. Gesetzliche Ansprüche wegen Annahmeverzugs oder Pflichtverletzungen bleiben unberührt.
(15) Gesetzliche Rechte und Pflichten
Gesetzliche Mängelrechte sowie Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten, insbesondere nach § 377 HGB bei beiderseitigen Handelsgeschäften, bleiben unberührt. Die organisatorischen Hinweise zur Prüfung, Dokumentation und Nutzung des Reklamationsformulars begründen keinen zusätzlichen pauschalen Ausschluss gesetzlicher Ansprüche.
V. Eigentumsvorbehalt
(1) Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus der Geschäftsbeziehung unser Eigentum.
(2) Der Käufer ist verpflichtet, die Ware pfleglich zu behandeln und vor Zugriffen Dritter zu schützen.
(3) Eine Verpfändung, Sicherungsübereignung oder Weiterveräußerung ist nur mit unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung zulässig.
VI. Gewährleistung und Mängelanzeige
(1) Der Käufer ist verpflichtet, die gelieferte Ware unverzüglich nach Erhalt zu prüfen und etwaige Mängel innerhalb von 2 Werktagen nach Anlieferung schriftlich anzuzeigen (§ 377 HGB).
Nach Ablauf dieser Frist gilt die Ware als genehmigt und mängelfrei abgenommen.
(2) Bei berechtigten Mängeln erfolgt nach unserer Wahl eine Nachbesserung oder Ersatzlieferung.
Weitere Ansprüche – insbesondere auf Minderung, Rücktritt oder Schadensersatz – sind ausgeschlossen, solange die Nachbesserung nicht fehlgeschlagen ist.
(3) Die Gewährleistungsfrist für neue Waren beträgt 12 Monate ab Lieferung.
Für gebrauchte Waren wird keine Gewährleistung übernommen. Eine Haftung für Mängel, die nach Gefahrübergang auftreten, ist ausgeschlossen.
(4) Von der Gewährleistung ausgenommen sind sämtliche Verschleiß- und Verbrauchsteile, die bei bestimmungsgemäßem Gebrauch einem natürlichen Verschleiß unterliegen oder durch regelmäßige Nutzung abnutzen.
Dazu zählen insbesondere – aber nicht ausschließlich –
Bedienknöpfe, Dichtungen, Münzprüfer, Banknotenleser, Sensoren, Schlösser, Federn, Displays, Antriebsriemen, Beleuchtungselemente, Sicherungen, Kabelverbindungen, Pumpen, Motoren und Lüfter.
Für Schäden, die durch unsachgemäße Nutzung, äußere Einflüsse, mangelnde Reinigung, Vandalismus, Feuchtigkeit, Hitze oder unautorisierte Eingriffe entstehen, besteht keine Gewährleistung.
(5) Eine Rücknahme oder Minderung erfolgt ausschließlich nach vorheriger schriftlicher Zustimmung und nur im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.
Eigenmächtige Reparaturen oder Veränderungen an der Ware führen zum sofortigen Ausschluss jeglicher Gewährleistungsansprüche.
VII. Haftungsbeschränkung
(1) Wir haften nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen.
(2) Für Schäden aus höherer Gewalt, Betriebsstörungen, Lieferverzögerungen von Herstellern oder Transportdienstleistern wird keine Haftung übernommen.
VIII. Kein Widerrufsrecht / Rücksendungen
(1) Da unsere Angebote ausschließlich an Unternehmer gerichtet sind, besteht kein gesetzliches Widerrufsrecht nach § 355 BGB.
(2) Eine Rückgabe oder Stornierung bereits versandter Ware ist nur aus Kulanz und nach vorheriger schriftlicher Zustimmung möglich.
In diesem Fall trägt der Käufer sämtliche Rücksendekosten, Versand- und Bearbeitungsgebühren.
(3) Rücksendungen ohne Absprache oder Annahmeverweigerungen gelten als Annahmeverzug (§ 293 BGB) und führen zur Kostenpflicht des Käufers.
IX. Online-Zahlungen und Käuferschutzprogramme
(1) Zahlungsdienstleister wie Klarna, PayPal, Mollie, Amazon Pay oder ähnliche Anbieter fungieren ausschließlich als Zahlungsabwickler.
(2) Deren interne Käuferschutzprogramme haben keine rechtliche Wirkung auf unsere Vertragsbeziehung.
Ein über diese Plattformen gestellter Käuferschutzantrag ersetzt keinen gültigen Widerruf oder Rücktritt.
(3) Bei missbräuchlicher Nutzung solcher Verfahren behalten wir uns rechtliche Schritte sowie die Weiterbelastung entstandener Gebühren vor.
X. Schlussbestimmungen
(1) Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
(2) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Langenfeld (NRW).
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.